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Zwischen Anpassung und Kontrollverlust: Weibliches ADHS und Essstörungen
In dieser Folge spreche ich über weibliche ADHS und warum die Verbindung zu Essstörungen so oft lange unerkannt bleibt. Ich schaue darauf, wie sich ADHS bei Frauen häufig anders zeigt, welche Rolle gesellschaftliche Erwartungen, innere Unruhe, Perfektionismus und emotionale Überforderung spielen und warum Essstörungen oft eine Funktion übernehmen. Außerdem geht es um aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, typische Muster im Alltag und darum, weshalb eine ADHS-Diagnose für viele Frauen eine völlig neue Sicht auf sich selbst ermöglichen kann.
Ist es wirklich „nur“ eine Essstörung? ADHS und Essverhalten verstehen
Manchmal wirkt es wie fehlende Kontrolle über das Essverhalten: impulsives Essen, unregelmäßige Mahlzeiten oder Essanfälle. Doch was, wenn mehr dahintersteckt? In dieser Folge geht es um den Zusammenhang zwischen ADHS und Essstörungen. Ich erkläre, was ADHS eigentlich ist, wie es sich im Alltag zeigt, und warum gerade Impulsivität, emotionale Intensität und Schwierigkeiten in der Selbstregulation das Essverhalten stark beeinflussen können.
Wenn Scrollen am Selbstwert kratzt: Social Media und Körperbild
Social Media beeinflusst, wie wir unseren Körper wahrnehmen und das oft stärker, als uns bewusst ist. In dieser Folge spreche ich darüber, warum idealisierte Körperbilder so viel Druck erzeugen, wie soziale Vergleiche entstehen und weshalb gerade im Zusammenhang mit Essstörungen besondere Vorsicht gefragt ist. Gleichzeitig geht es auch darum, wie ein bewusster Umgang mit Social Media aussehen kann und warum es weniger darum geht, ob wir es nutzen, sondern wie.
Zwischen Hunger und Überforderung: das Refeeding Syndrom
Essen gilt als etwas, das uns stärkt und versorgt. Doch nach längerer Mangelernährung kann genau das zur Herausforderung werden. In dieser Folge geht es um das Refeeding-Syndrom, eine seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Komplikation bei der Wiederernährung. Ich erkläre, was im Körper passiert, wenn nach einer Phase der Unterversorgung plötzlich wieder Nahrung aufgenommen wird, warum es dabei zu gefährlichen Verschiebungen im Stoffwechsel kommen kann und welche Symptome auftreten können. Diese Folge soll helfen, ein tieferes Verständnis für körperliche Prozesse bei Essstörungen zu entwickeln, und dafür sensibilisieren, wie wichtig achtsame und professionelle Begleitung ist.
Wer bin ich ohne die Essstörung?
Was bleibt von mir übrig, wenn die Essstörung geht? Wenn Regeln, Kontrolle und das Kreisen um Essen plötzlich wegfallen, kann das Angst machen, weil die Essstörung oft mehr ist als Verhalten: Sie wird zu Identität.
IG: @psychotherapie.wien
Homepage: www.praxis-verhaltenstherapie.at
Das innere Drehbuch: Identität als Geschichte
Welche Geschichte erzählst du dir über dich selbst, jeden Tag, oft unbemerkt? In dieser Episode geht es um das innere Narrativ: warum sich diese Geschichten wie Wahrheiten anfühlen und wie Essstörungen Teil des Selbstbildes werden können. Und darum, wie Therapie neue Kapitel möglich macht, ohne die alte Geschichte zu verleugnen.
IG: @psychotherapie.wien
Homepage: www.praxis-verhaltenstherapie.at
Mehr als Ernährung: Die Rolle der Diätologie bei Essstörungen mit Lilly Saathen
In dieser Podcastfolge spreche ich mit der Diätologin Elisabeth Saathen, BSc (Lilly) über ihre Arbeit mit Menschen, die von Essstörungen betroffen sind. Gemeinsam werfen wir einen Blick in die diätologische Begleitung und sprechen über die Komplexität dieser Erkrankung, über Herausforderungen in der Behandlung und darüber, warum dieser Bereich trotz aller Schwierigkeiten ein Schwerpunkt sein kann, der mit viel Leidenschaft und Freude ausgeübt wird.
Diese Folge ist für alle, die sich für die Behandlung von Essstörungen interessieren und mehr über die Rolle und die Arbeit der Diätologie erfahren möchten.
Viel Spaß beim Hören :)
Gast: Lilly Saathen, Diätologin in Wien
Homepage:...
„Ich fühle mich größer, als ich bin“: Körperschemastörung und Essstörungen
Spiegel, Gewicht oder Maße beruhigen nicht, obwohl Betroffene „eigentlich wissen“, wie dünn sie sind. In dieser Folge geht es um Körperschema und Körperschemastörung bei Essstörungen: warum sich Körperwahrnehmung real verändern kann, und was in Therapie wirklich hilft.
Unsichtbar krank: Essstörungen bei Jungen und Männern
„Ein Mann bekommt keine Essstörung.“
Ein Satz, der falsch ist, und gefährlich.
In dieser Folge spreche ich darüber, warum Essstörungen bei Jungen und Männern noch immer übersehen, verharmlost oder erst sehr spät erkannt werden. Magersucht, Bulimie und Binge-Eating-Störung betreffen alle Geschlechter, doch stereotype Bilder führen dazu, dass viele Betroffene zu lange keine Hilfe erhalten.
Außerdem widme ich mich in dieser Folge einer besonderen Ausprägung,
der Muskelsucht.
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