Die therapeutische Beziehung: Chancen und Grenzen
Shownotes
Was macht die Beziehung zwischen Therapeut:in und Klient:in so besonders? In dieser Folge geht es um die therapeutische Beziehung als Grundlage für Veränderung, und um ihre Grenzen. Wir sprechen darüber, warum eine gute Beziehung allein noch keine Therapie ist, welche Rolle korrigierende Beziehungserfahrungen spielen und weshalb professionelle Grenzen beiden Seiten Sicherheit geben.
IG: @psychotherapie.wien
Homepage: www.praxis-verhaltenstherapie.at
Links: Österreich: Essstörungshotline: https://www.wig.or.at/selbsthilfe-beratung/hotline-fuer-essstoerungen Österreichische Gesellschaft für Essstörungen: https://www.oeges.or.at/Essstoerungen/Hilfe-fuer-Betroffene/Beratungsstellen/
Deutschland: Hilfe bei Essstörungen: https://essstoerungen.bioeg.de/hilfe-finden/ Deutsche Gesellschaft für Essstörungen: https://www.dgess.de
Schweiz: Essstörungsinfos: https://www.pepinfo.ch/de/anlaufstellen/index.php Schweizer Gesellschaft für Essstörungen: https://sges-ssta-ssda.ch
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00:00:01: Herzlich willkommen zu meiner Podcast-Lebenskunst, dem Podcast über Essstörungen und allem was damit verbunden ist.
00:00:16: Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge meines Podcasts!
00:00:20: Schön dass ihr heute wieder dabei seid.
00:00:22: in dieser Episode möchte ich über ein Thema sprechen das in der Psychotherapie oft als einer der wichtigsten Wirkfaktoren überhaupt beschrieben wird und zwar die therapeutische Beziehung.
00:00:33: Dabei geht es um Fragen wie, was ist eigentlich eine therapeutische beziehung?
00:00:37: Warum ist sie so wichtig?
00:00:39: Wo legen aber auch ihre Grenzen?
00:00:41: Und warum reicht eine gute Beziehungen allein für eine erfolgreiche Therapie nicht aus?
00:00:48: Schön dass du heute dabei bist und viel Spaß beim hören!
00:00:57: Die psychotherapeutische Beziehung ist mehr also nur der Rahmen in dem Psychotherapie stattfindet.
00:01:05: Ich würde sagen, sie bildet die Grundlage dafür, dass Veränderung überhaupt möglich werden kann und gemeint ist die professionelle ganz bewusst gestaltete Arbeitsbeziehung zwischen dem Therapeuten oder der Therapeutin und dem Patient oder der Patientin, die einen sicheren Raum schaffen soll in dem vor allem persönliche Entwicklung neue Erfahrungen und ein Genesungsprozess entstehen kann.
00:01:30: Dabei geht es eben nicht nur darum, nett zu sein oder superverständnisvoll miteinander umzugehen.
00:01:35: Beziehungsgestaltung bedeutet ganz aktiv Vertrauen aufzubauen mit Empathie und Wertschätzung zu begegnen, transparent zu arbeiten und vor allem auch Verlässlichkeit zu vermitteln.
00:01:49: Und gleichzeitig gehört dazu aber auch eine ganz klare professionelle Haltung und Grenzen die gesetzt werden müssen und eine tragfähige Balance zwischen Nähe- und Distanz.
00:02:04: Der Psychotherapieforscher Klaus Grawe beschreibt die therapeutische Beziehung als einen der zentralen Wirkfaktoren von Psychotherapie Und aus seiner Sicht wird eine Beziehung besonders hilfreich, wenn sie grundlegende menschliche Bedürfnisse berücksichtigt.
00:02:19: Das wäre beispielsweise das Bedürfeness nach Bindung und Zugehörigkeit, das Bedirfenessnach Orientierung und Verständnis nach Einfluss- und Kontrolle sowie auch nach einem positiven Selbstwert
00:02:32: erleben.".
00:02:34: Das heißt, eine gute therapeutische Beziehung entsteht somit dort wo sich Menschen gesehen fühlen verstanden fühlen und gleichzeitig darin unterstützt fühlen neue Wege zu entwickeln.
00:02:46: Was heißt das jetzt?
00:02:46: D.h.,
00:02:47: die psychotherapeutische Bezieungsgestaltung beschreibt einfach einen bewussten Aufbau und die kontinuierliche Pflege einer professionellen vertrauensvollen Arbeitsbeziehungen.
00:03:00: Sie schafft den Rahmen in dem persönlichen Themen angesprochen werden dürfen werden können, schwierige Erfahrungen auch geteilt und Veränderungsprozesse gemeinsam gestaltet werden können.
00:03:10: Und erst durch diese Beziehung wird es möglich therapeutische Ziele zu entwickeln und auf Schritt für Schritt daran zu
00:03:16: arbeiten.".
00:03:19: Viele Menschen berichten nach einer Therapie, dass sie sich dort zum ersten Mal wirklich verstanden gefühlt haben oder auch ernst genommen und auch angenommen gefühlen haben.
00:03:26: Und diese Erfahrung kann sehr bedeutsam sein.
00:03:29: Gleichzeitig gibt es aber auch Rückmeldungen wie mein Therapeut oder Therapeutin war etwas supernett, aber irgendwie hat mir die Therapie nicht geholfen!
00:03:39: Und daran finde ich wird deutlich... Eine angenehme oder freundliche Beziehung allein reicht nicht aus.
00:03:45: Entscheidend ist nicht nur, ob man sich sympathisch findet, sondern ob die therapeutische Beziehungen tatsächlich dazu beiträgt, die individuellen Themen zu verstehen und neue Perspektiven zu entwickeln auf Veränderung anzustoßen.
00:03:58: Also eine tragfähige therapeutischeBeziehung verbindet daher menschliche Wärme mit fachlicher Kompetenz.
00:04:11: Beide zeigt, die therapeutische Beziehung ist eine wichtige Grundlage für Psychotherapie.
00:04:16: Aber sie ist nicht automatisch der gesamte Therapie-Prozess.
00:04:21: Eine gute Beziehungen allein verändert meiner Saachtens noch keine zugrunde liegenden Themen.
00:04:27: Gleichzeitig können therapeutische Methoden ihre Wirkung aber oft nur dann entfalten wenn Sie eine Tragwegebeziehung als die man in der Psychotherapie anwendet, ist eingebettert in eine tragfähige Beziehung.
00:04:48: Das heißt, die Beziehungen sind nicht das Ziel der Therapie sondern sozusagen der Boden auf dem Veränderung dann stattfinden kann.
00:04:55: Aber warum ist diese Beziehungs- so bedeutsam?
00:04:58: Psychotherapie bedeutet für viele Menschen sich mit sehr persönlichen und vor allem verletzlichen Themen auseinanderzusetzen – es geht um Ängste, es geht auch um Unsicherheiten!
00:05:08: Es geht um belastende Erfahrungen, vielleicht um Traumata.
00:05:12: Es geht vielleicht viel um Scham oder Gedanken und Gefühle die bisher noch nie mit jemandem geteilt wurden und sich damit zu zeigen braucht enorm viel Mut und vor allem, dass man diesen Mut eben überhaupt aufbringen kann einen sicheren Rahmen.
00:05:30: Wenn Menschen befürchten, bewertet, kritisiert oder nicht ernst genommen zu werden wird es deutlich schwieriger sich wirklich zu öffnen und auch an schmerzhaften Themen zu arbeiten.
00:05:39: Also diese vertrauensvolle therapeutische Beziehung schafft deshalb einen Raum in dem auch schwierige und unangenehme und widersprüchliche Gefühle Platz haben dürfen!
00:05:51: Und Vertrauen baut sich Einzelne Aussagen auf, wie Sie können mir vertrauen.
00:05:57: Sondern durch viele kleine Erfahrungen im gemeinsamen
00:06:00: Prozess.".
00:06:02: Klientinnen erleben das ihnen aufmerksam zugehört wird – dass ihre Gefühle ernst genommen werden und das auch schwierige Themen angesprochen werden können ohne dafür abgewertet zu werden!
00:06:14: Und durch Verlässlichkeit, durch Respekt und Wertschätzung kann mit der Zeit ein Gefühl von Sicherheit entstehen, Und gleichzeitig passiert in der therapeutischen Beziehung noch etwas anderes.
00:06:29: Oft werden darin Beziehungsmuster sichtbar, die Menschen auch aus anderen Lebensbereichen kennen wie wir mit Nähe umgehen – mit Konflikten, Vertrauen und Verletzlichkeit.
00:06:40: Es entwickelt sich ja über Jahre hinweg und wird durch frühere Erfahrungen geprägt.
00:06:44: Und manche Menschen haben beispielsweise große Angst davor, andere zu enttäuschen.
00:06:49: Andere tun sich schwer damit eigene Bedürfnisse anzusprechen oder Grenzen zu setzen.
00:06:53: Wieder andere ziehen sich zurück sobald sie sich verletzlich fühlen oder reagieren besonders empfindlich auf Kritik- und Ablehnung.
00:07:00: Solche Muster zur Grunde liegenden Themen können auch innerhalb der Therapie auftauchen.
00:07:08: Genau darin liegt aber auch eine besondere Chance der therapeutischen Beziehung.
00:07:12: Sie wird zu einem Ort, an dem die Bindungsmuster nicht nur besprochen sondern vielleicht auch direkt erlebt und gemeinsam betrachtet werden können.
00:07:21: Dadurch entsteht die Möglichkeit alte Erfahrungen besser zu verstehen und vor allem auch neue Beziehungserfahrungen zu machen.
00:07:28: Ein Mensch kann beispielsweise erleben dass er weiterhin angenommen wird die Person widerspricht, eine Grenzersetz oder schwierige Gefühle zeigt und soll.
00:07:37: die Erfahrungen werden als korrigierende Beziehungserfahrung bezeichnet.
00:07:40: Also sie können dabei helfen bisher vertraute Annahmen der Beziehungen zu hinterfragen und neue Möglichkeiten des Umgangs mit sich selbst und anderen zu entwickeln.
00:07:51: Die therapeutische Beziehung ist deshalb, finde ich weit mehr als nur ein angenehmes Arbeitsklima sondern eben schon ein zentraler Wirkfaktor der Psychotherapie und schafft die Voraussetzung dafür dass therapeutische Methoden und Interventionen überhaupt wirksam werden können.
00:08:07: Und eine professionell gestaltete vertrauensvolle Beziehungen eröffnet einen Rahmen einem Raum in dem Menschen neue Erfahrungen sammeln können sich weiter entwickeln können und in dem Veränderung möglich gemacht wird.
00:08:22: Und ich finde jetzt nachdem deutlich wird, welche Bedeutung die therapeutische Beziehung für den Veränderungsprozess hat stellt sich die Frage was passiert eigentlich innerhalb dieses Rahmens?
00:08:33: Denn auch wenn die Beziehungen eine zentrale Grundlage bildet ist sie nicht das eigentliche Ziel einer Psychotherapie.
00:08:39: Es geht nicht darum eine besonders enge persönliche Bindung zu einer Therapeuten oder einem Therapeuten aufzubauen sondern darum diese Beziehion als sicheren Ausgangspunkt für Veränderung zu nutzen.
00:08:51: Im Therapieprozess selbst geht es um weit mehr als darum, über Probleme zu sprechen.
00:08:58: Die therapeutische Beziehung ermöglicht zunächst das Menschen sich öffnen und sich mit ihren eigenen Themen auseinandersetzen können.
00:09:05: Darauf aufbauend kann die eigentliche therapeutische Arbeit beginnen.
00:09:12: Ja verschiedene Methodiken, Traumotherapie... Da gibt es ganz viele verschiedene Möglichkeiten, Interventionen und Methoden die Therapeuten anwenden.
00:09:24: Und je nach Therapieform und individuellem Anliegen kann es dabei dann um ganz unterschiedliche Ziele gehen.
00:09:31: Manche Menschen möchten mehr Fähigkeiten haben mit schwierigen Emotionen umzugehen.
00:09:36: andere möchten neue Wege im Umgang mit Ängsten konflikten belastenden Situationen.
00:09:40: manche brauchen Ich weiß nicht, eine Begleitung durch einen schwierigen Trennungsprozess usw.
00:09:47: Also die Themen sind ja ganz unterschiedlich.
00:09:49: Das übergeordnete Ziel ist aber also nicht dass alle Schwierigkeiten verschwinden oder das Leben immer leicht wird.
00:09:56: Es geht vielmehr darum, die eigene psychische Gesundheit zu stärken und mehr Handlungsspielraum zu gewinnen.
00:10:01: Und einen hilfreichen Umgang mit den eigenen Gedanken, Gefühlen herausforderungen zu entwickeln.
00:10:07: Die therapeutische Beziehung soll dabei helfen diese Entwicklung zu ermöglichen.
00:10:13: Sie unterstützt die Offenheit, die Reflexionsbereitschaft bzw.
00:10:18: die Bereitschaft sich halt mit all dem auseinanderzusetzen und gleichzeitig bleibt sie ein Mittel zum Zweck damit eben Interventionen gemacht werden können, Menschen sich auf Interventione einlassen können weil sie dieses Vertrauen haben.
00:10:32: Wichtig aber in dieser Beziehungsgestaltung ist es handelt sich dabei nicht um eine Freundschaft.
00:10:38: Es hat nichts mit einer Freundschaft zu tun oder einer Partnerschaft oder es hat auch keinen ähnlichen Charakter wie eine familiäre Beziehung Während private Beziehungen von gegenseitigem Austausch geprägt sind und die Bedürfnisse aller Beteiligten eine Rolle spielen, steht in der Psychotherapie ausschließlich die Unterstützung der Klientin oder des Klienten im Mittelpunkt.
00:11:05: Ich als Therapeuten mit meinen Themen habe darin nichts verloren.
00:11:11: Es ist nicht die Aufgabe meines Klientens oder meiner Klientinnen meine Themen mitzutragen – das ist ganz wichtig!
00:11:22: gegenseitiger Austausch.
00:11:25: Wir Therapeutinnen bringen dabei Empathie mit, wir bringen Wertschätzung mit und wir bringen echtes Interesse an der Lebenswelt des Gegenübers mit – gleichzeitig gehört zu professionellen Verantwortung aber auch klare Grenzen zu warnen!
00:11:39: Diese Grenzen bedeuten nicht Kälte oder fehlende Anteilnahme oder dass man jemandem nicht mag sondern gerade diese Grenzen können enorm viel Sicherheit schaffen und Orientierung innerhalb des therapeutischen Prozesses.
00:11:53: Denn gerade die Verbindung aus menschlicher Nähe und professioneller Klarheit macht die therapeutische Beziehung so besonders.
00:12:00: Sie ermöglicht Vertrauen und Offenheit, ohne eine Person von einem abhängig zu machen.
00:12:11: Es ist ein geschützter Rahmen in dem Menschen neue Erfahrungen machen sich weiterentwickeln können.
00:12:16: Nachhaltige Veränderungen werden angestoßen, sodass sie es dann im Außen besser leben
00:12:22: können.".
00:12:24: Nachdem wir betrachtet haben, welche Bedeutung die therapeutische Beziehung für Veränderungen hat stellt sich noch eine wichtige Frage.
00:12:30: Wo liegen eigentlich die Grenzen dieser Beziehungen und warum sind sie so entscheidend?
00:12:37: Klientinnen befinden sich in der Psychotherapie häufig eben an einem sehr verletzlichen Zustand.
00:12:43: Sie kommen mit persönlichen Themen belastenden Erfahrungen schwierigen Lebenslagen oder suchen Unterstützung, Orientierung, Verständnis Und dadurch entsteht immer ein besonderes Vertrauensverhältnis.
00:12:55: Gleichzeitig aber auch ein strukturelles Ungleichgewicht!
00:12:59: Wir verfügen über Fachwissen, tragen Verantwortung für den therapeutischen Prozess und gestalten den Rahmen in dem dieser Stadt findet – das ist unsere Aufgabe.
00:13:08: Genau deshalb ist es Aufgabe der Psychotherapeut innern diese Grenzen ganz aktiv zu warnen, den Raum klarzusetzen und ihn auch konsequent einzuhalten.
00:13:18: Es therapiest kein offener und strukturierter Kontakt, sondern eine klar definierte professionelle Dienstleistung.
00:13:26: Dazu gehört von Beginn an transparent zu kommunizieren wie die Zusammenarbeit gestaltet ist, wann und in welchem Umfang Erreichbarkeit gegeben ist, wie Kommunikation außerhalb der Sitzungen abläuft und welche Regelungen es zum Beispiel für Urlaube oder Abwesenheit Abwesenheiten gelten oder auch, wie man damit umgeht wenn man sich zufällig im privaten Raum in der Öffentlichkeit begegnet.
00:13:50: Und diese Klarheit ist ein zentraler Teil der therapeutischen Beziehung.
00:13:57: Wenn Rahmenbedingungen unklar bleiben oder sich spontan verändern kann das enorm viel Unsicherheiten erzeugen.
00:14:05: Die therapeutische Arbeit kann dadurch auch ganz erheblich erschwert werden bis hin zur dass die Therapie damit ausgehebelt wird.
00:14:16: Wenn Grenzen verschwimmen und sich die Menschen nicht mehr auskennen, in welchem Verhältnis man zueinander steht, dann wird die Therapies höchstwahrscheinlich nicht mehr gut funktionieren.
00:14:29: Auch wichtig – ein ganz wichtiger Punkt ist das auch finanzielle und organisatorische Aspekte von Anfang an ganz eindeutig geregelt sind!
00:14:38: Auch das ist Teil des professionellen Rahmens.
00:14:42: Grenzen werden dann problematisch, wenn sie einfach verschwimmen oder situativ aufgeweicht werden.
00:14:47: Etwa durch eben häufige Ausnahmen oder zusätzliche Erreichbarkeit außerhalb der vereinbarten Zeiten oder durch das spontane Erlassen von Honoraren ohne klare Regelung.
00:14:57: Auch gut gemeinte Flexibilität kann langfristig dazu führen, dass der therapeutische Rahmen unklar wird.
00:15:03: Das kann nicht nur die therapeutische Wirksamkeit beeinträchtigen sondern auch die Beziehung selbst so weit belasten das da Erwartungen vielleicht auftauchen, die nicht da sein sollten oder eben auch Rollen ganz unscharf werden.
00:15:16: Diese professionellen Grenzen schützen deshalb beide Seiten.
00:15:19: Sie geben sowohl den Klientinnen Sicherheit und Orientierung und entlasten gleichzeitig auch die TherapeutInnen in ihrer Rolle.
00:15:27: Also diese Grenzen sorgen dafür, dass die Beziehung verlässlich bleibt und sich auf das therapeutische Ziel konzentrieren kann.
00:15:36: Und vielleicht lässt sich die Bedeutung der therapeutischen Beziehungen so zusammenfassen – sie ist eine notwendige Grundlage für Psychotherapie aber sie ist nicht die Therapie selbst!
00:15:46: Eine tragfähige Beziehungschaftssicherheit ermöglicht Offenheit und erleichtert Veränderungsprozesse.
00:15:51: Gleichzeitig braucht es aber die fachliche Arbeit therapeutische Methoden, gezielte Interventionen, Übungen, Reflexionen die aktive Auseinandersetzung mit den individuellen Themen der Klientinnen.
00:16:03: Und erst das Zusammenspiel aus einer vertrauensvollen therapeutischen Beziehung und fachlich fundierter therapeutischer Arbeit eingebettet in einem klaren transparenten Rahmen macht Psychotherapie wirksam!
00:16:21: Das ist so meine Haltung dazu was so die Chancen und die Grenzen von der therapeutischen Beziehung sind.
00:16:30: Also, die therapeutische Beziehungen gehören wirklich zu den zentralen Grundlagen psychotherapeutischer Arbeit.
00:16:36: das ist wichtig.
00:16:37: gleichzeitig lebt sie aber auch von ganz einer professionellen Klarheit verbindlichen Grenzen Und diese Kombination aus menschlicher Zugewandtheit und fachlicher Struktur ermöglicht es die Beziehungs sehr sicher hilfreich und therapeutisch zu gestalten.
00:16:54: Vielen Dank, dass ihr heute wieder zugehört habt.
00:16:56: Ich hoffe diese Folge konnte einen Einblick geben warum die therapeutische Beziehung eine so wichtige Rolle spielen.
00:17:03: Weshalb Nähe Vertrauen und professionelle Grenzen dabei aber gleichermaßen bedeutsam sind!
00:17:10: Wenn euch die Folge gefallen hat freue ich mich wie immer über eine Bewertung des Teilen der Folge oder auch über euer Feedback.
00:17:18: Macht es gut und bis zur nächsten Folge Tschüss.
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